Lichtasset für VR

Übliche ArtNet-Pakete sind zu groß, um sie über das Internet zu versenden. Während Lichtkonsolen 30, 60 oder mehr Pakete pro Sekunde senden, bleibt unklar, wie viele benötigt werden, um eine Lichtshow in VR zu erzeugen. Sobald sich jedoch ein Benutzer außerhalb des internen Netzwerks befindet und an einem Live-Event mit eigener VR-Hardware teilnimmt, müssen diese Steuersignale über das Internet übertragen werden. Um dieses Problem zu bewältigen, wurde eine Editor/Control-Room-Software entwickelt.

Für eine Testveranstaltung wurde innerhalb einer Woche ein Storytelling für die Fassade des Carl-Bosch Gymnasiums in Ludwigshafen entwickelt. Das Spiel mit den Gegebenheiten des Gebäudes, z.B. Hinterleuchtung der Fenster und direkte Beleuchtung der Fassade, stand dabei im Vordergrund. 

Links: virtuelle Welt, Mitte: Projektor, bzw. Mapping Software, Rechts: Reale Welt

Videomapping

Der Projection Mapping Raum thematisiert das Eintauchen in eine andere Welt. Der Abflugraum ist eine Höhle, deren Wände eine kraterartige Struktur haben, die von der Form der Lobby-Skulptur (Ikosaeder) inspiriert ist. In den Wänden und der Decke befinden sich Löcher, durch die man außerhalb des Raumes schauen kann. In der Mitte des Raumes befindet sich ein Krater, um den der Rundgang durch den Raum verläuft. Er erscheint wie ein schwebender Ring, wie ein Planet. An der Spitze des Kraters befindet sich eine Plattform, die es erlaubt, den Außenbereich zu betreten, der bereits durch die Löcher in der Decke und den Wänden zu sehen ist. Sobald man die Plattform betritt, wird man durch das Loch in der Decke ins Freie befördert. Das Gesetz der Schwerkraft wird außer Kraft gesetzt und man schwebt ins Freie. Erst durch das Video-Mapping entsteht in diesem Raum jedoch eine visuelle Illusion, die den Besucher in eine andere Welt eintauchen lässt.

Theaterperformance

Auf einer reale Theaterbühne spielt ein realer Schauspieler ein Theaterstück. In der virtuellen Welt können Besucher sich dieses Stück anschauen. Der Schauspieler filmt zu diesem Zweck sein Gesicht, welches auf einen Avatar als Videobild gestreamt wird. 

Auf der echten Theaterbühne werden die Besucher als Lichtpunkte auf den Boden projiziert so dass der Schauspieler mit ihnen interagieren kann.

Am 20.3.2021 spielt Steffen Siegmund im Stück Peer Gynt. Bedanken möchten wir uns auch bei Matthias Günther.

Reale Bühne
Reale Bühne
Virtuelle Bühne

Social VR

Reale Besucher werden in der Virtuellen Welt als Avatar dargestellt. Virtuelle Besucher in der realen Welt als  Lichtpunkt visualisiert. Interaktion sind durch winken auf der einen, pulsierendes Licht auf der anderen Seite möglich.

Konferenzraum Jakob

Konferenzraum

Das Innenraumkonzept spiegelt, wie auch in einigen anderen Räumen, das Thema „Weltraum“ wider. Einzelne Teile im Raum, wie auch die Halterungen der Monitore und Teile der Bar, erinnern an eine Raumsonde. Die Wände vermitteln mit ihrer Sternenhimmel-Optik dem Besucher das Gefühl, sich im Weltraum zu befinden. 

Ein zusätzlicher Barbereich integriert ein weiteres spannendes Raummöbel, das die Besucher zum Verweilen einlädt. Grundsätzlich dient der Raum zum Zuschauen und Zuhören bei einer über Monitore abgehaltenen Konferenz.

Konzert-Raum

In einem virtuellen Konzertraum experimentieren wir mit unterschiedlichen Bühnenszenarios für die VR. Daraus erhoffen wir uns Erkenntnisse für die Szenografie und Dramaturgie von virtuellen Konzerten, Festivals und Clubevents.

Kopie von Ohne Titel (1)
Links: Diverse Konzert Szenarien in VR, Mitte: Eingabe über Video und Ton, Rechts: Live Situation Musiker vor Greenscreen